Tja, da baut Apple so ein schönes Feature ein, und was macht man als Besitzer eines Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem? Man ärgert sich, dass das eigene Gerät nicht auch gleich ab Werk eine eingebaute Vorratsdatenspeicherung hat und Bewegungsprofile aufzeichnet! Dabei muss man das gar nicht! Google war nämlich so freundlich, und hat Android mit einer ganz ähnliche Funktion ausgestattet. Nur eine schöne Software zur Visualisierung mit Google Maps oder OpenStreetMap, die gibt es wohl (noch) nicht. Ein Python-Script zum Auslesen der beiden Dateien mit den gespeicherten Positionsdaten hingegen gibt es, und zwar bei github: Following the latest days internet outrage/overreaction to the revelation that iPhone has a cache for its location service, I decided to have look what my Android devices caches for the same function. This is a quick dumper I threw together to parse the files from the Android location provider. The files are named cache.cell & cache.wifi and is located in /data/data/com.google.android.location/files on the Android device. You will need root access to the device to read this directory. [...] PS: Wenn ich das Update bei github richtig verstehe, ist der für die Speicherung verantwortliche Code inzwischen nicht mehr Opensource. Kann das jemand bestätigen? Ich habe leider keine Android-Phone zur Hand. Nachtrag, 21:55 Uhr: Siehe auch “Android geolocation using GSM network – Where was Waldroid” (PDF) von Renaud Lifchitz auf dem 27c3 (via Christoph Kappes) Tweet
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Hidden Feature in Android: Peilsender
http://www.netzpolitik.org/2011/hidden-feature-in-android-peilsender/
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April 21 2011, 9:33pm | Comments »
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Die zweite “Kleine” zur Rückmigration im Auswärtigen Amt
http://www.netzpolitik.org/2011/die-zweite-kleine-zur-ruckmigration-im-auswartigen-amt/
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat diese Woche im Bundestag eine kleine Anfrage zur Rückmigration des Auswärtigen Amts auf Microsoft Windows XP gestellt (PDF). Die Grünen bemängeln, dass die Haltung der Bundesregierung zum Einsatz Freier Software weiterhin unklar ist. In den 39 Fragen geht es unter anderem um die Freie-Software-Strategie der Bundesregierung; die Verbreitung Offene Standards; Software-Monopole und Herstellerabhängigkeit; Fragen der IT-Sicherheit; und die Rolle des Innenministeriums, des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Open-Source-Kompetenzzentrum des Bundesverwaltungsamtes (CCOSS). Nachdem die Bundesregierung auf die kleine Anfrage der SPD in ihrer Antwort keine klaren Aussagen gemacht hat, fragen die Grünen konkret nach:
seit wann der Bundesregierung die Rückmigration bekannt war (hier wird auf die geleakten Dokumente von netzpolitik verwiesen), warum das Auswärtige Amt gegen die Empfehlungen der selbst in Auftrag gegebenen Studien handelt (das hatte ich in einem Interview mit der TAZ “Eine Studie nach der anderen” bemängelt) Welche Anstregungen unternommen wurden um die genannten Interoperabilitätsprobleme zu beheben, warum es diese Interoperabilitätsprobleme gab, obwohl die Bundesverwaltung nach dem IT-Rats-Beschluss Nr. 11/2008 Open Document Format-Dokumente (ODF) empfangen, bearbeiten und zurückschicken können müssen, was getan wurde, um die Mitarbeiter besser bei der Migration einzubinden wie hoch die erwarteten und später die tatsächlichen Kosten waren wie das Auswärtige Amt es schafft, dass wie die Bundesregierung schrieb, bei der Rückmigration keinerlei Kosten auftreten werden
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hatte bereits in der Vergangenheit gefordert, den Prozess transparenter zu machen (siehe dazu Dradio-Wissen-Interview mit Bernhard Reiter) und begrüßt daher die kleine Anfrage der Grünen, wie damals auch die Anfrage der SPD. Tweet
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April 15 2011, 2:52pm | Comments »
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Bundesregierung: Zartes Bekenntnis zu proprietärer Software
http://www.netzpolitik.org/2011/bundesregierung-zartes-bekenntnis-zu-proprietarer-software/
Vor knapp zwei Wochen hatten wir über eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion unter Federführung von Oliver Kaczmarek MdB berichtet. Es ging um einen möglichen Strategiewechsel im Auswärtigen Amt. Weg von freier Software, zurück zu proprietärer Software, insbesondere aus dem Hause Microsoft. Die Bundesregierung hat inzwischen geantwortet. Details gibt es im Blog von Kaczmareks Mitarbeiter Henning Tillmann: Die Antwort auf die Kleine Anfrage unterstreicht die Vermutung, dass ein Wechsel auf proprietäre und somit unfreie Software durchgeführt wird. Oliver Kaczmarek berichtet auf seinem Blog von der Antwort der Bundesregierung und bietet ebenfalls die Antwort im Wortlaut an. Ich habe mir mal den Text der Bundesregierung genau angeschaut. Auf den ersten Blick scheint für einen Laien alles in Ordnung zu sein; schaut man sich die Antworten jedoch genau an, werden die Befürchtungen bestätigt. [...] Hennings Exegese eines politisch verschleierten Textes (er meint die Antwort der Bundesregierung) findet ihr … genau, in seinem Blog. Siehe auch: Oliver Kaczmarek: Bundesregierung bestätigt: Freie Software soll seltener genutzt werden (12.02.2011) Netzpolitik.org: Strategiewechsel im Auswärtigen Amt: 100 Mio. Euro für Microsoft? (01.02.2011)
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February 12 2011, 3:48pm | Comments »
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